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G7-Treffen endet mit Absage an Protektionismus

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G7-Treffen endet mit Absage an Protektionismus

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Mit einer deutlichen Absage an den Protektionismus ist das G7-Treffen in Rom am Samstag zu Ende gegangen. Beschlüsse wurden aber nicht gefasst. Und so war außer dem Bekenntnis zur Wahrung der offenen Märkte aus der Abschlusserklärung nicht viel Konkretes herauszufiltern.

Italiens Finanzminister Giulio Tremonti sagte, es sei interessant gewesen, über dieses Thema zu sprechen. Letztendlich laufe alles darauf hinaus, dass Protektionismus negativ sei. Obwohl zu Hause in den USA in diesen Tagen das Konjunkturpaket mit einer “Kauft amerikanisch”Klausel abgenickt wurde, stimmte der neue US-Finanzminister Timothy Geithner in den Ruf nach offenen Märkten ein. Alle Länder müssten sich einer nachhaltigen offenen Handels und Investitionspolitik verpflichten, sagte er, denn das sei für das Vertrauen unbedingt nötig. Mit diesem Eindruck der Harmonie können die Minister nun dem für April geplanten G20-Treffen in London entgegenblicken. Dort werden auch Vertreter der Schwellenländer zugegen sein.