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"Geh Denken" in Dresden

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"Geh Denken" in Dresden

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Kurzzeitige Ausschreitungen mit mehreren Verletzten und Festnahmen haben eine weitgehend friedliche Kundgebung in Dresden überschattet.

Zu dem Protestmarsch hatte ein Bündnis von Kirchen, Parteien, Gewerkschaften und weiteren Initiativen aufgerufen. Unter dem Motto “Geh Denken” wollten sie ein Zeichen gegen Rechts setzen. Mehr als 10.000 Menschen nahmen daran teil. Der Jahrestag der Bombardierung Dresdens durch Briten und Amerikaner wird seit Jahren von Neonazis instrumentalisiert. So fand auch dieses Jahr ein von der Stadt genehmigter Aufmarsch von Rechtsextremen statt. Polizeiangaben zufolge nahmen daran rund 6.000 Neonazis teil – so viele wie nie zuvor im Bundesland Sachsen. Die Polizei versuchte, mit einem Großaufgebot die Demonstranten-Gruppen auseinanderzuhalten.