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Verhärtete Fronten in Nahost

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Verhärtete Fronten in Nahost

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Bei der Aushandlung einer Waffenruhe beharren Israel und Hamas auf ihren Positionen. Israel will die Genzen zu Gaza erst dann öffnen, wenn der gekidnappte israelische Soldat Gilad Schalit frei ist. Dies betonte der scheidende Ministerpräsident Ehud Olmert bei einer Konferenz. Die Prioritäten Israels seien: erstens Gilad Shalit, zweitens das Ende des Waffenschmuggels über die ägyptische Grenze nach Gaza. Drittens die völlige Waffenruhe und Beendigung feindlicher Aktionen der Hamas von Gaza aus, soder Ministerpräsident. Ob Olmerts Rechnung in den letzten Wochen seiner Amtszeit aufgehen wird, hängt auch davon ab, zu welchen Konzessionen Israel bereit ist. Schalit war 2006 von militanten Palästinensern aus Israel nach Gaza verschleppt worden. Bisher weigert sich Hamas den Fall Schalit in die Waffenstillstandsverhandlungen aufzunehmen. Vielmehr macht sie die Öffnung der Grenzen zu Gaza zur Bedingung für weitere Gespräche über Schalit.