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Erhitzte Debatte über innere Sicherheit nach mehreren Vergewaltigungen

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Erhitzte Debatte über innere Sicherheit nach mehreren Vergewaltigungen

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In Italien sorgt die wachsende Zahl brutaler Übergriffe auf Frauen erneut für Aufregung. Am Wochenende wurden innerhalb nur weniger Stunden in Mailand, Bologna und Rom drei Jugendliche vergewaltigt und schwer verletzt. Bei den Tätern soll es sich um illegale Einwanderer handeln.

Die Straftaten des Wochenendes heizten die heftige Debatte über die öffentliche Sicherheit an. Roberto Calderoli, Scharfmacher der Lega Nord im Kabinett Berlusconi, schlug für Sexualstraftäter die chemische Kastration vor. Die Regierungsfraktionen wollen die Strafen für sexuelle Gewalt verschärfen. Sie verlangen die sofortige Abschiebung straffällig gewordener Ausländer. Für die Anwohner des Parks in Rom, in dem eine 15-jährige vergewaltigt wurde sind die Schuldigen klar: es waren die Rumänen. Während hochrangige Kirchenvertreter davor warnten, die Rumänen zu kriminalisierten, verwüstete eine Gruppe von Rechtsextremisten aus Vergeltung ein Kebab-Lokal, in dem sich mehrere Rumänen aufhielten.