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Familienpolitik als Voraussetzung für Wohlstand?

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Familienpolitik als Voraussetzung für Wohlstand?

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Die Geburtenrate in Deutschland muss aufgrund der Wirtschaftskrise nicht zwangsläufig wieder sinken. Dies erklärte die deutsche Familienministerin Ursula von der Leyen anlässlich der Veröffentlichung des offiziellen Familienberichts am Montag. Durch eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf und eine höhere Berufstätigkeit von Frauen lasse sich das Wirtschaftswachstum mittelfristig steigern.

“Familienpolitik ist keine Wohltat, wenn die Konjunktur gut ist, sondern sie ist vielmehr selber eine Voraussetzung für Wachstum und Wohlstand. Das heißt, wie wir aus der Krise rauskommen werden, wird maßgeblich auch davon beeinflusst, wie wir familienpolitisch handeln”, erklärte von der Leyen. Die konservative Familienministerin, selbst Mutter von sieben Kindern, versicherte, für rund drei Viertel der Menschen sei die Familie der wichtigste Halt. Auch neun von zehn Männern wünschten sich Kinder. Die Einführung des Elterngeldes 2007 habe dazu geführt, dass die Kinderzahlen wieder steigen. 2008 sind laut Statistischem Bundesamt etwa 690.000 Kinder geboren worden.