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Krisenhilfen für Franzosen geplant

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Krisenhilfen für Franzosen geplant

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Als Folge der Proteste plant Frankreich nun auch Krisenhilfen für die Bevölkerung. Zu einem Gespräch darüber waren Gewerkschaften und Arbeitgeber bei Staatspräsident Nicolas Sarkozy eingeladen.

Bei dem Treffen schlug Sarkozy Hilfen für Familien und Arme vor. Dabei geht es um bis zu gut zweieinhalb Milliarden Euro. Zu dem Plan gehören Steuererleichterungen, Zuschüsse für kinderreiche Familien oder ein höheres Kurzarbeitergeld. Die Gewerkschaften haben die geplanten Schritte schon vor dem Treffen als unzureichend kritisiert. Aus ihrer Sicht ging in der Wirtschaftskrise bisher zuviel staatliche Hilfe an Banken und Autohersteller – statt an die Bevölkerung. Bei einem Aktionstag Ende Januar beteiligten sich Millionen Franzosen an Streiks und Kundgebungen. Als Folge wurde das jetzige Treffen angesetzt. In einem Monat soll es schon den nächsten Aktionstag geben.