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Auf kleiner Flamme gekocht - die EU-Energiepolitik

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Auf kleiner Flamme gekocht - die EU-Energiepolitik

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Die Strategie für eine gemeinsame Energiepolitik der EU nimmt langsam Formen an. Die 27 Energieminister haben sich an diesem Donnerstag darauf geeinigt, vor allem auf Gas zu setzen, das nicht von oder über Russland geliefert wird. Damit wollen sie die Abhängigkeit der EU von Moskau reduzieren – die hatte im Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine vor einem Monat zu massiven Engpässen in einigen EU-Staaten geführt.

Besonders Gas vom Kaspischen Meer, das 3000 km über die Türkei in die EU geliefert wird, soll der Vorzug gegeben werden. Die Minister wollen aber auch Wind- und Sonnenenergie stärker fördern. Insgesamt ging es beim Treffen der Minister um etwa 20 Projekte, die die Europäische Kommission bereits im November begonnen hat – darunter auch Nabucco, die geplante Gaspipeline der EU. Nun ist es an der Kommission und an der Europäischen Investitionsbank, die Einzelheiten der Finanzierung für größere Energiesicherheit zu klären.