Eilmeldung

Eilmeldung

Betrugsfall Stanford zieht weitere Kreise

Sie lesen gerade:

Betrugsfall Stanford zieht weitere Kreise

Schriftgrösse Aa Aa

Der spektakuläre Betrugsfall des US-Milliardärs Robert Allen Stanford zieht immer weitere Kreise. Inzwischen gingen auch mehrere lateinamerikanische Länder gegen Firmen des Texaners vor. In Venezuela übernahm die Regierung eine Stanford-Bank, nachdem Kunden in Panik ihre Einlagen abgehoben hatten.

Eine Kundin der Bank in Caracas äußert sich ratlos. Eigentlich wisse niemand genau, wie die Lage der Dinge sei. Sie wisse nur, dass es Probleme mit dem Eigentümer der Bank gebe, und jetzt fürchteten die Mesnchen um ihr Gespartes. Stanford ist untergetaucht, die US-Behörden fahnden nach ihm. Er soll Anleger um bis zu sechs Milliarden Euro geprellt haben. Rund zwei Monate nach Auffliegen der Madoff-Affäre hatten US-Marschalls am Dienstag die Zentrale von Stanfords Finanzgruppe in Houston durchsucht. Diese spannt sich von den USA über die Karibikinsel und Steueroase Antigua bis nach Südamerika.