Eilmeldung

Eilmeldung

Bilanz der letzten EU-Erweiterungen

Sie lesen gerade:

Bilanz der letzten EU-Erweiterungen

Schriftgrösse Aa Aa

Trotz der starken Wirtschaftskrise in Osteuropa hat die EU-Kommission die schnelle Erweiterung der Gemeinschaft als Erfolg bezeichnet. Sie legte in Brüssel einen Bericht über die wirtschaftlichen Auswirkungen vor.

In den neuen Mitgliedsstaaten stieg demnach der Lebensstandard an, für die alten eröffneten sich Absatzmärkte und Investitionsmöglichkeiten. Im Mai ist es fünf Jahre her, dass die EU zehn Länder aus Mittel- und Osteuropa aufnahm. 2007 folgten Rumänien und Bulgarien. Für den EU-Währungskommmissar Joaquín Almunia beendet diese Erweitertung die Teilung Europas. Sie helfe, die Demokratie in den neuen EU-Staaten zu stärken und bringe umfassende wirtschaftliche Vorteile für die gesamte Europäische Union. Allerdings hat die EU gerade im Osten und Süden mit abstürzenden Währungen, schlechten Wirtschaftstrends und drohenden Staatsbankrotten zu kämpfen. Zwar haben auch Griechenland und Irland Finanzprobleme. Die werden jedoch abgefedert, weil beide Staaten Mitglieder der Euro-Zone sind. So müssen die neuen EU-Staaten mit einer umfangreichen Finanzspritze unterstützt werden. Aus verschiedenen EU-Fonds erhalten sie sieben Milliarden Euro. Die Europäische Investitionsbank steuert rund 11 Milliarden Euro bei. Das sind isgesamt rund drei Milliarden Euro mehr als noch im vergangenen Jahr.