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Geldstrafen bei illegaler Beschäftigung

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Geldstrafen bei illegaler Beschäftigung

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Wer eine illegal eingewanderte Putzfrau hat, muss europaweit mit Strafen rechnen. Die EU hat den Kampf gegen Schwarzarbeit und illegale Einwanderung verschärft – und nimmt besonders Arbeitgeber ins Visier.

Mit großer Mehrheit nahmen die EU-Abgeordneten eine Richtlinie an, die Strafen für die Beschäftigung von Zuwanderern ohne gültige Papiere vorsieht. Arbeitgeber müssen mit Geldbußen und in besonders schweren Fällen mit Gefängnisstrafen rechnen. Unternehmen droht auch der Ausschluss von öffentlichen Aufträgen und Subventionen. Unter Strafe gestellt wird auch, wenn minderjährige Ausländer und Opfer von Menschenhandel beschäftigt werden. Nun hat jedes Land zwei Jahre Zeit, die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen. Schätzungen zufolge leben in der EU bis zu acht Millionen Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung.