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Kapitalerhöhungen bei Lafarge und Saint-Gobain

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Kapitalerhöhungen bei Lafarge und Saint-Gobain

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Die französischen Baukonzerne Lafarge und Saint-Gobain wollen mit einer Kapitalerhöhung aus der Krise. Beide planen, ihren Aktionären und den Märkten weitere Beteiligungen im Wert von jeweils 1,5 Milliarden Euro anzubieten. Bei Saint-Gobain entspricht die Erhöhung 28 Prozent des bestehenden Kapitals.

Die Maßnahmen unterstreichen die schwere Krise des Bausektors, die die Unternehmen zu einem ungünstigen Moment trifft. Lafarge und Saint-Gobain gaben in den vergangenen Jahren rund 20 Milliarden Euro für globale Akquisitionen aus. Lafarge fährt daher einen strikten Konsolidierungskurs, bei dem der Schuldenabbau im Vordergrund stehen soll. Saint-Gobain setzt den Akzent bei Einsparungen. 2008 hatte das Unternehmen bereits 8000 Stellen abgebaut. Angaben zu weiteren Kürzungen gab es zunächst nicht.