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Mehr als 30 Tote bei Selbstmordanschlag in Pakistan

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Mehr als 30 Tote bei Selbstmordanschlag in Pakistan

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Bei einem Selbstmordanschlag im Nordwesten Pakistans sind mindestens 30 Menschen getötet worden. Mehr als 60 wurden laut Polizeiangaben verletzt. Der Attentäter sprengte sich bei der Trauerfeier für einen Schiiten-Führer in die Luft, der gestern erschossen worden war.

“Der Attentäter kam von der Haltestelle des Busses aus Rawalpindi”, sagte ein Augenzeuge. “Wegen der Explosion haben sich alle auf den Boden geworfen. Danach schafften wir die Toten beiseite und die Verletzten ins Krankenhaus.” Die Armee verhängte eine Ausgangssperre, nachdem aufgebrachte Schiiten Autos und Geschäfte angezündet hatten. Der Anschlag ereignete sich in der Stadt Dera Ismael Khan. Der unruhige Nordwesten gilt als Hochburg von Kämfern der radikalislamischen Taliban und Al-Kaida. In Pakistan kommt es immer wieder zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen der sunnitischen Bevölkerungsmehrheit und Schiiten.