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UBS steht weiter unter Druck

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UBS steht weiter unter Druck

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Die Schweizer Großbank UBS steht auch nach einer vorläufigen Einigung mit der US-Steuerbehörde weiter unter Druck. Das US-Justizministerium und die Steuerbehörde verlangen nun Einsicht in weitere Daten von Kunden aus den USA, die in der Schweiz nicht deklarierte Konten haben. Eine Zivilklage in Florida werde man anfechten, erklärte die Bank. Medienberichten zufolge soll es sich bei den Konten um 32.000 Bargeld- und 20.000 Aktien-Konten im Umfang von rund 12 Milliarden Euro handeln. Am Donnerstag hatte UBS bestätigt, dass die Bank sich für 622 Millionen Euro und die Herausgabe von Kundendaten im Steuerstreit mit den USA eine Atempause erkauft habe und es zunächst zu keiner Anklage kommen werde. Dies wurde in der Öffentlichkeit als das Ende des Schweizer Bankgeheimnisses bewertet.