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USA und China rücken in Krise enger zusammen

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USA und China rücken in Krise enger zusammen

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China und die USA wollen in der Finanzkrise enger zusammenarbeiten – auch politisch. Die Wirtschaftskooperation soll um einen Sicherheitsdialog erweitert werden. Darauf einigten sich Staats- und Parteichef Hu Jintao und Hillary Clinton beim Besuch der US-Außenministerin in Peking.

Beim Amtskollegen Yang Jiechi bedankte sich Clinton für das Vertrauen in amerikanische Schatzanleihen. Peking ist der größte Kreditgeber der USA und will auch künftig US-Schuldverschreibungen kaufen. Die USA wollten die guten Beziehungen mit China fortsetzen, so Clinton. Diese seien wichtig für künftigen Frieden, Fortschritt und Wohlstand beider Länder und der Welt. Weitere Themen waren der Kampf gegen den Klimawandel und der Atomkonflikt mit Nordkorea. China ist Gastgeber der Sechs-Parteien-Gespräche mit dem Regime in Pjöngjang. Beim Thema Menschenrechte wollten die USA weiter Druck auf China ausüben, so Clinton gestern. Dies dürfe jedoch kein Hindernis für eine enge Zusammenarbeit sein. Menschenrechtsorganisationen sprachen von einem falschen Signal. China ist die letzte Station auf Clintons einwöchiger Asienreise, ihrer ersten Auslandsvisite als neue US-Außenministerin. Zuvor hatte sie Japan, Indonesien und Südkorea besucht.