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Freude in den Slums von Mumbai

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Freude in den Slums von Mumbai

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Unter schwierigen Bedingungen mit Laiendarstellern unter anderen in den Slums von Mumbai gedreht. Und dann acht Oscars abgeräumt. Regiesseur Danny Boyle zeigt in “Slumdog Millionär” auch Mißstände in Indien wie Kinderarbeit, Armut und Gewalt auf. In den Slums verfolgten die Menschen vor den TV-Geräten die Ehrungen im fernen Hollywood. Die Mutter des neuen Kinderstars Rubina Ali sagte: “ Das ist eine große Freude für uns und für Indien. Den Ruhm den sie gerade bekommt macht uns und ganz Indien stolz.”

Doch die Neider sind nicht weit. Schon mäkeln Zeitungen darüber, dass den neuen Kinderstars aus dem Armenviertel viel zu wenig Geld gezahlt wurde. Azharuddin Ismails Vater sieht das etwa anders. Er meinte: “Die Tatsache, dass ein armes Kind so wie meines so viel Ehre erhält, auch wenn er nichts dafür bekommt. Diese Tatsache, dass das Kind eines armen Mannes einen so berühmten Namen bekommt, macht mich glücklich.” Rubina hat für ihre Mitarbeit bei dem Film 1060 Doller bekommen, Azharuddin 3.600 Dollar. Der Film hat bisher 100 Millionen Dollar eingespielt.