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Ein Kibbuz baut ein Kraftwerk

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Ein Kibbuz baut ein Kraftwerk

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Kibbuz Samar in der Aravasenke. Israelische Energie-Experten haben ein ehrgeiziges Ziel: Sie wollen die Siedlung in Zukunft rund um die Uhr mit einen kleinen Kraftwerk mit Strom versorgen. Die Idee ist eine Kombination aus alten und erneuerbaren Energien. Solarenergie wird bei Tageslicht durch spezielle Zellen gespeichert, um eine Energieversorgung sicherzustellen.

Nun soll die Nutzung verbessert werden, auch wegen der Kosten. Beispielsweise sind Batterien beim Solarstrom sehr teuer. Der zuständige Ingenieur Pinchas Doron sagte: “Ich kann nahtlos umschalten. Entweder entscheide ich mich für reine Solarenergie, für den herkömmlichen Strom oder einen Mix. Man stellt den Schalter einfach so ein, wie man es will. Wenn es sonnig genug ist, wird man mit Solarstrom versorgt. Sonst gibt man etwas von der anderen Energiequelle dazu.” Sonnenkollektoren dienen zur Umwandlung von Sonnenstrahlung in Wärme und deren Übertragung an ein Wärmeträgermedium, wie Wasser oder Solarflüssigkeit. Anschließend kann die Sonnenwärme zum Beispiel zur Warmwasserbereitung oder zur Unterstützung der Heizung genutzt werden. Wenn aber keine Sonne scheint, wie in der Nacht. Oder wenn es sehr wolkig ist, soll der Kibbuz auf verschiedene alte Energiequellen zurückgreifen können. Zur Verfügung stehen: Diesel, Biogas oder Gas. Das neue Kraftwerk soll spätestens in einem Monat in Betrieb genommen werden. In China hat man schon Erfahrungen damit gemacht. Noch in diesem Jahr will eine Firma anfangen, solche Krafwerke auf dem Weltmarkt zu verkaufen.