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Französisch-italienische Nuklearpartnerschaft

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Französisch-italienische Nuklearpartnerschaft

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Frankreich und Italien bauen die Atom-Kooperation aus. Am Rande der italienisch-französischen Regierungskonsultationen in Rom unterzeichneten der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy am Dienstag ein entsprechendes Rahmenabkommen.

“Wenn sich Italien für eine Rückkehr zur Atomenergie entscheidet, ist Frankreich zu einer grenzenlosen Partnerschaft bereit”, versicherte Sarkozy. Das französisch-italienische Atomabkommen sieht vor, dass sich der italienische Energieversorger ENEL mit 12,5 Prozent an dem in Frankreich geplanten zweiten Europäischen Druckwasserreaktor beteiligt. Im Gegenzug werden französische Unternehmen Anteile an den von ENEL geplanten neuen Atomkraftwerken in Italien erhalten. Der italienische Ministerpräsident Berlusconi sprach sich für eine Erweiterung der G-8 aus. Schwellenländer wie Indien, China, Mexiko und Brasilien sollten zusammen mit Repräsentanten des islamischen und afrikanischen Raums zu den Weltwirtschaftsgipfeln eingeladen werden.