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Japanischer Regierungschef im Weißen Haus

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Als erster ausländischer Staatsgast seit seiner Amtsübernahme hat US-Präsident Barack Obama am Dienstag den japanischen Premierminister Taro Aso im Weißen Haus empfangen. Bei dem Gespräch standen neben der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise, die Lage in Afghanistan und das nordkoreanische Atomprogramm im Mittelpunkt.

Die neue US-Regierung will durch die Einladung an Aso die Bedeutung des pazifischen Raums für die USA unterstreichen. Auf ihrer ersten Auslandsreise als US-Außenministerin hatte in der vergangenen Woche Hillary Clinton bereits Tokio besucht. Japan ist der engste Verbündete der USA im asiatischen Raum. Überschattet wird das Treffen von den Ankündigung Nordkoreas einen selbst gebauten Satelliten ins All schießen zu wollen. Während die staatliche Nachrichtenagentur KCNA vom Start eines Kommunikationssatellitten sprach, vermuten südkoreanische Analysten, dass der Satellitenstart den Test einer militärischen Langstreckenrakete in deren Reichweite der US-Bundesstaat Alaska liegt, verschleiern könnte. Als erster europäischer Regierungschef hat Großbritanniens Premierminister Gordon Brown einen Termin im Weißen Haus erhalten. Anfang März wird Präsident Obama Brown empfangen.