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Japans Aussenhandel schrumpft dramatisch

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Japans Aussenhandel schrumpft dramatisch

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Ein heftiger Einbruch der japanischen Exporte erschreckt weltweit die Anbieter von Industrieausrüstung. Die Ausfuhr der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt fiel im Januar verglichen mit dem Vorjahresmonat um 46 Prozent. Der Absturz gilt als Vorbote für eine ähnlich schlechte Entwicklung in Deutschland: Hier hängt der Export von vergleichbaren Produktgruppen ab.

Japan meldet jetzt den vierten Monat in Folge ein Handelsdefizit. Die Exportwirtschaft leidet auf breiter Front. Ausfuhren nach Europa, Asien und China gingen gleichermassen um fast 50 Prozent zurück. Ein weiterer Beweis dafür, dass die derzeitige Krise keine Region auslässt. Allein an japanischen Autos wurde zwei Drittel weniger abgesetzt. Die Folge: Auch die Produktion fuhr an die Wand. In Zahlen – Toyota minus 43 Prozent Honda minus 33 und Nissan Minus 54 Prozent. Kehrtwende auch auf dem Devisenmarkt: Nach einem Höhenflug 2008 ist der Yen auf ein Dreimonatstief gefallen.