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Obama macht Hoffnung

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In seiner ersten großen Rede vor dem Kongress hat US-Präsident Barack Obama am Mittwochmorgen MEZ seine Landsleute aufgerufen, der schweren Wirtschaftskrise amerikanische Tugenden wie Optimismus, Einfallsreichtum und Fleiß entgegenzusetzen. Obama versuchte bei der Lösung der anstehenden Probleme auch die republikanische Opposition einzubeziehen.

“Das war eine der besten Reden, die ich von einem Präsidenten gehört habe. Er versteht, daß das Land in Schwierigkeiten ist, besorgt, ohne Vertrauen. Er hat diese Probleme identifiziert und uns aufgefordert sie anzugehen”, fand der demokratische Senator Dick Durbin aus Illinois. Obama strebt zeitgleich mit der Ankurbelung der Wirtschaft eine Reduzierung des Haushaltsdefizits an. Er forderte Demokraten und Republikaner zur Bescheidenheit auf, weil es für vieles kein Geld mehr gebe. “Wir müssen zuallererst mit der Wirtschaftskrise fertig werden. Der Präsident hat davon gesprochen, die Banken dazuzubringen wieder Geld zu verleihen. Das sind Dinge, die wir gemeinsam rasch angehen müssen”, meint der Franktionsführer der Republikaner im Repräsentantenhaus, Eric Cantor. Doch die Mehrheit der Republikaner ist nicht gewillt Obama zu folgen. Viele Republikaner kritisierten die Wirtschaftspolitik Obamas als “unverantwortlich” und “fehlgeleitet”. Sie warnten vor höheren Staatsausgaben und mehr Bürokratie.