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Yes We Can: Obama macht Amerika Mut

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Yes We Can: Obama macht Amerika Mut

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US-Präsident Barack Obama sieht Amerika gestärkt aus der Krise hervorgehen. Seine erste Rede vor dem Kongress war ausgewogen, geprägt von harten Wahrheiten und Hoffnung.

Obama verteidigte das umstrittene Konjunkturprogramm. Er versprach, Firmen und Familien aus der Kreditklemme zu helfen. Zudem will er die Gesundheitskosten senken, Amerikas Abhängigkeit vom Öl verringern, und das Bildungssystem reformieren. “Auch wenn die Wirtschaft geschwächt ist und unser Vertrauen erschüttert; obwohl wir in schwierigen Zeiten leben; soll jeder Amerikaner wissen: Wir werden unsere Kräfte sammeln, uns wieder erholen, und die Vereinigten Staaten werden gestärkt aus der Krise hervorgehen”, so der US-Präsident. Obama kritisierte indirekt, aber deutlich, die republikanische Vorgängerregierung, etwa bei Guantanamo und Staatsdefizit. Und warb weiter für eine parteiübergreifende Zusammenarbeit – auch in der Außenpolitik: “In Wort und Tat zeigen wir der Welt, dass eine Neue Zeit angebrochen ist. Amerika kann die Gefahren dieses Jahrhunderts nicht allein bekämpfen – und die Welt kann es nicht ohne Amerika. Wir können den Verhandlungstisch nicht meiden, aber auch nicht Feinde und Kräfte ignorieren, die uns schaden könnten.” Das Rekord-Defizit will Obama bis zum Ende dieser Amtsperiode halbieren. Dazu sollen während der kommenden zehn Jahre zwei Billionen US-Dollar eingespart werden, vor allem im Rüstungsbereich, durch strenge Ausgabendisziplin und durch die Rücknahme von Steuer-Privilegien.