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Polens Staatsschef will am EU-Gipel teilnehmen

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Polens Staatsschef will am EU-Gipel teilnehmen

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Eine Entscheidung der tschechischen Ratspräsidentschaft hat für unruhiges Stühlerücken in Polen gesorgt. Sie hatte angekündigt, zum Sondergipfel am Sonntag nur einen Vertreter pro Land zuzulassen. So soll eine übersichtliche Runde wirkliche Diskussionen über die Wirtschaftskrise ermöglichen.

Dass jedoch auf Polens Stuhl wieder der liberale Regierungschef Donald Tusk Platz nimmt, entwickelt sich zum Streitpunkt: Bereits auf dem EU-Herbstgipfel hatte sich der zurückgebliebene ultrakonservative Staatschef Lech Kaczynski kurzerhand ein Flugzeug nach Brüssel genommen. Als Kompromiss soll er Sonntagmorgen zum Vorbereitungstreffen erscheinen. In Tschechien selbst kommt es zu einer ähnlichen Situation. Für den europaskeptischen Präsidenten Vaclav Klaus, der wiederholt mit EU-kritischen Kommentaren Schlagzeilen machte, ist somit auf dem Sondergipfel auch kein Stuhl frei.