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Hürden auf dem Weg zu einem Nahost-Frieden

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Hürden auf dem Weg zu einem Nahost-Frieden

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Ein erste Hürde auf dem langen Weg zur einer Zwei-Staaten-Lösung könnte die künftige israelische Regierung sein. Der mit der Regierungsbildung beauftragte Benjamin Netanjahu hat sich dazu bisher noch nicht öffentlich bekannt. Ein nächstes Hindernis ist der israelische Siedlungsbau im Westjordanland. Nach den Vorschlägen des inzwischen Makulatur gewordenen Nahost-Friedensplanes muss dieser gestoppt werden. Angesichts einer möglichen rechtskonservativen Regierung könnte sich die Zahl der Siedler jedoch verdoppeln. Nicht weniger Probleme gibt es auf palästinensischer Seite. Da ist der seit Jahren anhaltende Raketen-Beschuss Israels, hinter dem vor allem die radikal-islamische Hamas steht. Diese kontrolliert den Gaza-Streifen, während Abbas der Präsident der Palästinenser ohne Land im Westjordanland ist. Die Hamas denkt nicht daran, Israel anzuerkennen, selbst von einem Ausgleich mit der Fatah von Abbas scheint sie heute meilenweit entfernt.