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Spanien vor Rekordarbeitslosigkeit


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Spanien vor Rekordarbeitslosigkeit

In Spanien steigt die Arbeitslosigkeit weiter. Im Februar standen so viele Menschen in den Statistiken der Arbeitsämter wie schon seit 13 Jahren nicht mehr. Fast 3,5 Millionen Menschen sind betroffen – bis zum Sommer könnten es 4 vier Millionen werden.

Schon jetzt ist in Spanien die Arbeitslosenrate mit rund 16 Prozent fast doppelt so hoch wie im Durchschnitt der Europäischen Union. Um der Situation die Stirn zu bieten, kündigte die Regierung in Madrid am Montag einen 1,5-Milliarden Euro-Plan an. Einerseits sollen damit die Hilfen für Arbeitslose erhöht, andererseits neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Auf einen jahrelangen Immobilien-Boom war in Spanien der Absturz gefolgt. Allein aus Bausektor kamen im Februar fast 25.000 neue Arbeitssuchende. Schlimmer noch sieht es im Dienstleistungsbereich aus: Hier verloren im abgelaufenen Monat fast 90.000 Menschen ihren Job.

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