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Zweiter Tag der Nahostreise von Hillary Clinton

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Zweiter Tag der Nahostreise von Hillary Clinton

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Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton ist in Israel eingetroffen. Sie wird heute politische Gespräche unter anderem mit Präsident Shimon Peres und der noch amtierenden Außenministerin Zipi Livni sowie anderen führen.

Zuvor hatte Clinton im ägyptischen Scharm el Scheich an der internationalen Geberkonferenz für die Palästinenser teilgenommen. Die Amerikaner haben für den Wiederaufbau im Gazastreifen mehr als 700 Millionen Euro zugesichert. Clinton zeigte sich optimistisch, dass es zu einem Frieden im Nahen Osten kommen kann und sagte: “Ich weiß, dass es gelingen kann. Ich bin davon tief überzeugt. Es ist eine Frage des politischen Willens aller. Alle müssen den Frieden wollen.” Da braucht`s noch viel Überzeugungsarbeit. Zumal der designierte israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu als Hardliner gegenüber den Palästinensern auftritt und einen unabhängigen Staat für sie ablehnt. Bei dem Gespräch mit Hillary Clinton wird Netanjahu auf die Rolle des Iran im Nahostkonflikt zu sprechen kommen. Noch formt Netanjahu seine neue Regierung, die sich mit dem Problem konfrontiert sieht, dass Siedler 73.000 Wohnungen unerlaubt im Westjordanland bauen wollen.