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Premier Brown: Vertrauen statt Protektionismus

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Premier Brown: Vertrauen statt Protektionismus

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Der britische Premierminister Gordon Brown vor dem US-Kongress – es soll “die Rede seines Lebens” werden. Mit voller Kraft raus aus der Krise, so seine Botschaft vier Wochen vor dem G-20-Gipfel in London. Mit der Suche nach Verantwortung hält er sich nicht lange auf – schliesslich trägt er sie selbst seit knapp 12 Jahren als Regierungsmitglied mit.

Und die Inflationsgefahren durch die gigantischen Konjunkturprogramme der Briten und Amerikaner ? Später. “Sollen wir uns der Gefahr des Protektionismus aussetzen,” so Brown, “über den uns die Geschichte lehrt, dass er keinen schützen kann ? Nein. Was wir brauchen, ist Vertrauen, dass wir unsere Chancen nutzen und eine günstige Zukunft schaffen können.” Der US-Kongress hatte das massive 787-Milliarden-Dollar-Konjunktur-Paket mit einer “kauft amerikanisch”- Empfehlung gewürzt. Schliesslich setzte Brown auch noch eine Botschaft an den Iran ab: “Wir sind bereit, Sie wieder in die internationale Gemeinschaft aufzunehmen. Aber: Vorher müssten die Droh-Gebärden aufhören und das Kernenergieprogramm auf Eis gelegt werden.