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Frauen aus arabischer und europäischer Geschäftswelt beraten in Paris

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Frauen aus arabischer und europäischer Geschäftswelt beraten in Paris

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In Paris sind Frauen aus der arabischen und europäischen Geschäftswelt zusammengekommen. Auf Einladung des “Internationalen Arabaischen Frauenforums” (AIWF) diskutierten sie dort über die Rolle der Frau in der arabischen Geschäftswelt und mögliche Projekte der Zusammenarbeit zwischen Orient und Okzident. AIWF-Präsidentin Hayfa Fahoum al-Kaylani sagte, man konzentriere sich bei den Konferenzen ihrer Organisation auf die Bedeutung der Frau für den wirtschaftlichen Fortschritt in den arabischen Ländern. Denn sollte es im Hinblick auf Wirtschaft und Frau in der arabischen Welt keinen Forstchritt geben, werde man auch keine Stabilität in der Region erreichen können. In vielen arabischen Ländern haben Frauen es nicht leicht in der Geschäftswelt. Besonders in den Golfstaaten müssen sie noch immer aus einer einflussreichen Familie stammen, wenn sie Führungspositionen besetzen wollen. Emma Bonino, Vizepräsidentin des italienischen Senats, merkte an, dass es von Land zu Land Unterschiede gebe. Nicht alle Länder des Südens seien gleich. In den Golfstaaten etwa gebe es noch keine Gleichstellungsgesetze, dennoch aber Frauen, die wegen ihres familiären Hintergundes am Wirtschaftsleben teilnähmen und sogar in der Politik vertreten seien.

Derzeit sind nur 32 Prozent der Beschäftigten in der arabischen Welt Frauen, das ist weltweit der niedrigste Anteil. In den Vereinigten Arabischen Emiraten sind 77 Prozent der Lehrer weiblichen Geschlechts – 71 Prozent der Arbeitslosen jedoch ebenfalls.