Eilmeldung

Eilmeldung

Schlappe für US-Senat

Sie lesen gerade:

Schlappe für US-Senat

Schriftgrösse Aa Aa

Amerikanische Politiker haben im Senat Vertreter der größten Schweizer Bank UBS befragt. Die Manager sollten wie es hieß, gegrillt werden, damit der Ausschuss herausbekommt, welche reichen Amerikaner ihr Geld heimlich in die Schweiz transferierten. Mehrere zehntausend Amerikaner sollen so Steuern hinterzogen haben. Die Bank aber weigerte sich, Namen preiszugeben. Begründung von Mark Branson von der UBS-Bank: “Wir haben alles in unserer Macht stehende getan, um die Auflagen der US-Regierung zu erfüllen. Aber wir können der Steuerbehörde IRS keine Informationen geben, die die Mitarbeiter der UBS der Straffverfolgung nach Schweizer Recht aussetzen.”

Das Finanzinstitut will den Konflikt nun auf diplomatischer Ebene lösen. Die UBS hat zugegeben, dass 47.000 Amerikaner Konten bei ihr haben. Nur 300 Namen gab die UBS der amerikanischen Steuerbehörde preis.