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China will Proteste in Tibet verhindern

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China will Proteste in Tibet verhindern

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Das chinesische Militär soll mit allen Mitteln mögliche Proteste anlässlich des 50. Jahrestages des Auftstandes der Tibeter verhindern. Menschenrechtsorganisationen berichten von der Stationierung paramilitärischer Polizei, Militärkonvois und mit Sandsäcken verbarrikadierten Straßenposten. Auch in der autonomen Region Xinjiang sollen Proteste von Separatisten verhindert werden. Der Gouverneur der Region, Nuri Baikeli, sagte, er befürchte, dass es in Xinjiang in diesem Jahr schwieriger werden könnte, die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten. Die Lage sei angespannter. In Tibet war es im vergangenen Jahr zu den größten Unruhen seit fast zwei Jahrzehnten gekommen. Dabei waren mindestens 19 Menschen getötet worden. Am 10. März 1959 hatten die Aufstände Tibets gegen China begonnen, in deren Folge der Dalai Lama ins Ausland floh.