Eilmeldung

Eilmeldung

Clinton nennt Lawrow schon "Sergej"

Sie lesen gerade:

Clinton nennt Lawrow schon "Sergej"

Schriftgrösse Aa Aa

Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton und ihr russischer Kollege Sergej Lawrow haben ihr Gespräch in Genf als konstruktiv und gut bezeichnet.

“Dies ist ein Neuanfang”, erklärte Clinton, die den russischen Außenminister schon mit Vornamen ansprach. “Wir werden nicht nur unsere Beziehungen verbessern, sondern der Welt ein Beispiel sein, vor allem was die Atomwaffen und die nukleare Sicherheit betrifft.” Lawrow sagte, die bevorstehenden Aufgaben seien schwierig, doch das Wort Sisyphus-Arbeit wolle er nicht hören. “Ich versichere Ihnen, dass wir der Aufgaben Herr werden”, meinte Lawrow. Im Genfer Interconti-Hotel schenkte Clinton Lawrow einen roten Knopf: zum Draufdrücken und bei Null anfangen. “Reset” steht auf Englisch darauf. Leider, so Lawrow, sei die russische Übersetzung, die Clinton auch hat drauf schreiben lassen, falsch. Gefreut hat er sich trotzdem. Bis Jahresende wollen beide Länder ein Nachfolgeabkommen für den START-Vertrag über strategische Kernwaffen erreichen. Der 1991 unterzeichnete START-Vertrag läuft dann aus. Das Gespräch diente auch als Vorbereitung auf ein Treffen der Staatschefs Dmitri Medwedjew und Barack Obama beim Weltfinanzgipfel Anfang April in London.