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Infrastrukturausgaben gegen die Krise

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Infrastrukturausgaben gegen die Krise

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Die italienische Regierung hat 17,8 Milliarden Euro für die Verbesserung der Infrastruktur zur Verfügung gestellt. 1,2 Milliarden sollen für die Renovierung von Schulen und Gefängnissen verwendet werden, allein 1,3 Milliarden Euro sind für den Bau einer Brücke zwischen dem italienischen Festland und Sizilien vorgesehen. Die umstrittene Brücke ist eines der Lieblingsprojekte von Regierungschef Silvio Berlusconi. Insgesamt wird die nahezu vier Kilometer lange Brücke sechs Milliarden Euro kosten. Berlusconi sagte, es seien vor allem die Medien, die die Wirtschaftskrise als “definitiv” und “tragisch” hochstilisierten. Er sehe zwar eine schwere Krise, aber das Adjektiv “tragisch” sei absolut übertrieben. Von den Projekten der Regierung Berlusconi dürfte auch das organisierte Verbrechen profitieren, das in Italien vielerorts Bauvorhaben koordiniert.