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Kepler sucht die Zweite Erde

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Kepler sucht die Zweite Erde

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In der Nacht zum Samstag (4.49 MESZ) schickt die NASA das neue Weltraumteleskop Kepler ins All. Das 435 Millionen Euro teuere Telekop ist nach dem deutschen Astronomen Johannes Kepler benannt. Mit seiner 95-Megapixel-Kamera soll es nach einer zweiten Erde suchen.

Die stärkste Kamera, die je ins Weltall geschickt wurde, ist so lichtempfindlich, dass sie die schwachen Helligkeitsschwankungen wahrnimmt, die sich ergeben, wenn ein Planet vor seiner Sonne vorbeizieht. Kepler soll dreieinhalb Jahre lang rund 100.000 Sterne unserer Milchstraße absuchen , die sich in den Sternbildern Schwan und Leier befinden. “Dies ist eine historische Mission, keine rein wissenschaftliche. Wir gehen die grundlegendste Frage an, die sich die Menschnheit stellt, seit Menschen zum ersten mal den Sternenhimmel betrachteten. Sind wir allein?” fasst NASA-Forschungsdirektor Ed Weiler die Aufgabe von Kepler zusammen. Über 340 Planeten wurden bislang entdeckt. Alle sind so unwirtlich, daß die Existenz von Leben ausgeschlossen werden kann.