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Neues Spitzentreffen zur Opel-Rettung

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Neues Spitzentreffen zur Opel-Rettung

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Das Ringen um Opel geht in eine weitere Runde – In Berlin wollen Vertreter von Regierung und Autobauer erneut über das Rettungskonzept beraten. Kanzlerin Angela Merkel ist es zu unkonkret. Sie machte bei Carl-Peter Forster Druck, dem Europachef des Opel-Mutterkonzerns General Motors. Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg will bald zu Gesprächen in die USA reisen.

Opel erwartet 3,3 Milliarden Euro vom Staat und weitere drei Milliarden von GM. Berlin befürchtet, dass Hilfen in Amerika versickern. Opel gehört seit 80 Jahren zu GM und soll nicht einmal ein eigenes Konto haben. 1,2 Milliarden Euro sollen bei den Personalkosten eingespart, 3500 Stellen auf jeden Fall abgebaut werden. Opel dementierte, dass es mehr sein könnten. Gehe Opel pleite, drohte die Gewerkschaft IG Metall, seien mit Händlern und Zulieferern europaweit 400.000 Jobs in Gefahr – ein Viertel davon in Deutschland.