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Lawrow will neuen START-Vertrag

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Lawrow will neuen START-Vertrag

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Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat sich auf der UN-Abrüstungskonferenz in Genf für den Abschluß eines Nachfolgeabkommens zum START-1- Vertrag ausgesprochen. Außerdem forderte er eine Umwandlung des Nahen Ostens in eine kernwaffenfreie Zone.

“Russland ist für einen konstruktiven Dialog mit allen Partnern. Heute ist es zum ersten Mal seit dem Ende des Kalten Krieges möglich, die globale Abrüstung auf die Tagesordnung zu setzen. einem breiten Agenda gut. Ich bin überzeugt, dass wir diese Gelegenheit nicht verpassen dürfen”, sagte Lawrow am Samstag. Gestern hatte Lawrow bei seinem ersten Treffen mit der neuen US-Außenministerin Hilary Clinton einen “Neustart” der bilateralen Beziehungen eingeleitet. Beide Seiten äußerten sich zufrieden über das Treffen und kündigten an, bestehende Probleme “partnerschaftlich zu klären”. Der START1-Vertrag über die Verminderung strategischer Waffen läuft am 5. Dezember aus. Russland will, dass das Nachfolgeabkommen nicht nur die atomaren Sprengköpfe, sondern auch die strategischen Trägersysteme umfasst.