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Weltraumteleskop Kepler sucht ferne Planeten


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Weltraumteleskop Kepler sucht ferne Planeten

Auf der Suche nach fernen Welten: Vom amerikanischen Cape Canaveral aus hat sich das Weltraumteleskop Kepler auf den Weg gemacht.

Drei Jahre lang soll Kepler im Weltall Ausschau halten nach Planeten, die der Erde möglichst ähnlich sind. Mehr als dreihundert Planeten sind in anderen Sonnensystemen zwar schon bekannt, sie alle sind aber große, jupiterähnliche Gasbälle, die in solchen Entfernungen leichter zu entdecken sind. Keplers wichtigstes Werkzeug bei dieser Erkundung ist eine Digitalkamera mit einer Auflösung von fast hundert Megapixeln – laut NASA die stärkste Kamera, die jemals ins All befördert wurde. Damit registriert die Sonde, wenn ein Planet vor seiner Sonne vorbeizieht und sie kaum merklich verdunkelt – bei einem Größenverhältnis wie zwischen Erde und Sonne um weniger als ein Hundertstel Prozent. Allerdings muss die Bahn des Planeten dazu genau vor dem Stern entlangführen.
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