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Brown in Nordirland

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Nach dem Anschlag auf eine britische Kaserne in Nordirland ist Premierminister Gordon Brown zu Krisengesprächen mit der nordirischen Koalitionsregierung zusammenkommen. Er besuchte auch den Tatort, eine Kaserne rund 25 Kilometer nördlich von Belfast. Die Suche nach den Tätern geht weiter. Gestern hatte sich die “Wahre IRA”, eine Splittergruppe der irischen Untergrundorganisation, telefonisch zu dem Anschlag bekannt.

Einer der in Nordirland stationierten britischen Soldaten, Brigadier George Norton, bekräftigte: “Wir haben immer noch volles Vertrauen in die Arbeit der Polizei hier in Nordirland und in den Schutz, den sie uns gibt. Wir werden weiter in Nordirland als Teil der Gesellschaft hier leben, wie wir es seit 2007 tun, und wie wir es in Großbritannien tun.” Alle politischen Parteien, auch der politische Arm der IRA, die Sinn Fein, verurteilten den Anschlag, bei dem am Samstag zwei britischen Soldaten getötet und vier weitere Männer verletzt wurden. Sinn Fein sprach von einem inopportunen, kontraproduktiven Akt und bot Zusammenarbeit bei den Ermittlungen an. Es war der schwerste Anschlag seit dem Friedensabkommen vor elf Jahren.