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Neue Abkommen zwischen Spanien und Serbien

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Neue Abkommen zwischen Spanien und Serbien

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Spanien will auch in Zukunft die Unabhängigkeit des Kosovo nicht anerkennen. Das bekräftigte der spanische Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero bei einem Treffen mit dem serbischen Präsidenten Boris Tadic in Madrid. Damit machte sich Spanien in der EU zum Hauptverbündeten Belgrads. Zapatero will außerdem einen EU-Beitritt Serbiens unterstützen.

Zusammen mit vier kleineren EU-Staaten hatte Madrid die einseitig ausgerufene Unabhängigkeit der früheren serbischen Provinz Kosovo vor knapp einem Jahr nicht anerkannt. Hintergrund sind die separatistischen Tendenzen, mit denen die spanische Regierung im eigenen Land zu kämpfen hat – wie in Katalonien und im Baskenland. Auf dem Treffen unterschrieben Spanien und Serbien auch zwei Abkommen; einmal, um militärisch enger zusammenzuarbeiten. Das zweite Abkommen erleichtert es spanischen Unternehmen, sich in Serbien niederzulassen.