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Pjöngjang droht offen mit Gewalt


Nordkorea

Pjöngjang droht offen mit Gewalt

Auf der koreanischen Halbinsel verschärfen sich die Spannungen. In Südkorea werden Flaggen des kommunistischen Nachbarlandes verbrannt, während Nordkorea offen mit Gewalt droht und seine Truppen in volle Kampfbereitschaft versetzt. Damit reagiert das Regime in Pjöngjang auf das alljährliche Manöver der US-Streitkräfte mit Südkorea.

Der Sonderbeauftragte für Washingtons Nordkorea-Politik, Stephen Bosworth, betonte, dass Hauptziel der Vereinigten Staaten bleibe das gleiche, nämlich die nachweisliche atomare Abrüstung der koreanischen Halbinsel. Das werde sich in keiner Situation ändern. Außerdem kappte Pjöngjang sämtliche Kommunikationsleitungen in den Süden. Der Generalstab unterstellte den USA und Südkorea erneut, einen Angriff zu planen. Nordkorea warnte zugleich vor Versuchen, einen Satelliten abzuschießen, den Nordkorea ins All befördern wolle. Ein Abschuss käme einer Kriegserklärung gleich. Die USA, Südkorea und Japan hatten vor dem Start gewarnt. Sie befürchten, dass es sich um den Test einer Langstreckenrakete handelt. Dies würde gegen Auflagen der Vereinten Nationen verstoßen. Nordkorea hat 1,2 Millionen Soldaten unter Waffen.
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