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Proteste von ehemaligen Hausbesitzern bei Versteigerung in New York

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Proteste von ehemaligen Hausbesitzern bei Versteigerung in New York

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Hunderte Wohnhäuser sind in New York unter den Hammer gekommen – zum Leidwesen ihrer ehemaligen Besitzer, die vor dem Auktionshaus demonstrierten, während sich drinnen die Schnäppchenjäger der niedrigen Startpreise erfreuten. Die lagen für einige Objekte weit unter 1000 Euro. Und manch ein Bieter erhielt den Zuschlag schon beim halben Schätzwert der Immobilie. Die früheren Besitzer, die vor dem Auktionshaus demonstrierten, hatten ihre Häuser im Zuge der Finanzkrise verloren – die als Immobilienkrise begonnen hatte.

Wir meinen, dass mit dieser Auktion die Geschädigten noch zusätzlich beleidigt werden, sagte ein Mann. Und eine Frau erklärte, es sei erschreckend, wie die Preise gefallen seien, doch das helfe den ehemaligen Besitzern überhaupt nicht, davon profitiere nur irgendein Investor. An der Auktion in einem Kongresszentrum in Manhattan nahmen rund eintausend Bieter teil. Ein Sprecher des Auktionshauses betonte, es seien nur leerstehende Objekte angeboten worden.