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Juncker vor EU-Finanzministerat pessimistisch

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Juncker vor EU-Finanzministerat pessimistisch

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Die EU-Finanzminister kommen an diesem Dienstag in Brüssel zusammen, um über die schlimmste Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg zu debattierten. Die Europäische Zentralbank rechnet damit, dass die Wirtschaft der Eurozone im laufenden Jahr um 2,7 Prozent schrumpfen wird. Eine Erholung vor 2010 sei nicht in Sicht – im Gegenteil.

Der Vorsitzende der Eurogruppe, der Luxemburger Regierungschef Jean-Claude Juncker stellte fest, dass sich die wirtschaftliche Situation im Vergleich zu der Sitzung vom Februar deutlich verschlechtert hat. Es gebe auch keine Indikatoren, dass sich die Situation verbessern werde. Den Forderungen der USA, zusätzliche finanzielle Anstrengungen zu unternehmen, erteilte Juncker eine Absage. Die 16 Finanzminister der Eurozone seien sich einig, dass dies nicht in Frage komme. Unter den Mitgliedstaaten wächst jedoch die Sorge über künftige Finanznöte. Die EU hatte erst vor drei Monaten ihre Obergrenze für Kredithilfen von zwölf auf 25 Milliarden Euro erhöht. Inzwischen werden Forderungen laut, den “Notfallfonds” aufzustocken.