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Angehörige und Mitschüler traumatisiert

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Angehörige und Mitschüler traumatisiert

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Nach der Schreckenstat sind viele Menschen in Winnenden traumatisiert. Psychologen vorort betreuen die Angehörigen und Mitschüler der Opfer, in Kirchen finden Gottesdienste statt.

Die Mutter einer Schülerin sagte, sie verstehe die Welt nicht mehr. Ihre Tochter habe sich aus dem Fenster gerettet. Eine Schülerin erzählte, an der Schule in Winnenden sei noch nie etwas passiert. Deshalb sei diese Tat ein solcher Schock. Sie selbst habe zunächst, als sie einen Knall hörte, gedacht, im Chemielabor habe ein Experiment fehlgeschlagen. Der jugendliche Täter hatte die Waffe aus dem Schlafzimmer des Vaters entwendet. Im Elternhaus gab es legal 15 Waffen.