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Auch die Reichen werden ärmer

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Auch die Reichen werden ärmer

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Die Krise macht nicht einmal vor den Reichsten der Reichen halt.“Forbes magazine”, lässt uns wissen: Statt 1.125 Milliardäre 2008 trägt unsere Erde jetzt nur noch 793 . Wir hatten es geahnt. Auch dank unserer Einkäufe bei Microsoft hat unser aller Internet-Guru Bill Gates es wieder geschafft. Gut – einige Federn hat auch er lassen müssen – aber wem noch 32 Milliarden euro bleiben, der kann den Verlust von 14 Milliarden sicher verkraften.

Warren Buffet aus Nebraska, bekannt für seine erfolgreichen Investitionen im high-tech-Bereich, hat 19 Milliarden euro und damit den Spitzenplatz verloren. Dafür behauptet sich ein Mexikaner auf das Podium der drei Reichsten. Carlos Slim, der Besitzer der mexikanischen Telecom ist im Krisenjahr um einen Platz nach hinten gerückt. Richtig arm geworden ist trotz großer Verluste keiner der drei Genannten. Der Krise trotzt man am besten mit Protzen, sagte sich offensichtlich der neue russische Geldadel. Verluste sind allerdings auch in diesen Kreisen zu beklagen. Von den 55 Russen mit zehnstelligem Konto, die Forbes 2008 auflistete, sind nur 32 übrig. Luisa Kroll von Forbes nennt Russland ein “Land, das am Abgrund stand”, verweist darauf, dass die russischen self-made-Milliardäre ihr Vermögen zumeist mit Rohstoffen gemacht hätten, was natürlich von Nachteil sei in Zeiten fallender Rohstoffpreise. Was muß man noch wissen über die Superreichen? Die Krise hat einiges wieder geradegerückt. Die Stadt mit den meisten Milliardären ist wieder New York – Moskau – im vergangenen Jahr mit 55 Milliardären die Nummer 1- behauptet immerhin Platz 2.