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"Roter Knopf" für Gewaltvideos

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"Roter Knopf" für Gewaltvideos

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Jugendliche sollten besser vor Gewaltvideos geschützt werden. Dies forderte das Europäische Parlament. Videos mit gewalttätigen oder schädlichen Inhalten sollten mit einem sogenannten roten Knopf deaktiviert werden, hieß es in einer Empfehlung, die in Straßburg verabschiedet wurde. Die Europäische Kommission und die Mitgliedsstaaten sollten zusammen mit der Industrie prüfen, ob ein solcher roter Knopf sinnvoll ist. Bei dem roten Knopf geht es um eine Vorrichtung, die in Computer und Spielkonsolen eingebaut werden könnte und die dafür sorgen würde, dass schädliche Videos und Spiele für eine bestimmte Teit blockiert werden. Die Entschließung sieht auch vor, dass das europäische Kennzeichnungs-System PEGI gestärkt wird, das eine Altersempfehlung und eine Beurteilung des jeweiligen Inhalts enthält. Eltern müssten auf der Verpackung eines Spiels klare Hinweise finden, ob und warum ein Spiel oder ein Internet-Angebot bedenklich sein könnte, forderten die Parlamentarier.