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G20 wollen IWF stärken

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G20 wollen IWF stärken

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Die G20-Finanzminister haben sich bei ihrem Treffen südlich von London auf eine Stärkung des Internationalen Währungsfonds (IWF) geeinigt und den Streit über zusätzliche Konjunkturprogramme beigelegt. Die Entscheidung über Finanzspritzen zum Ankurbeln der Wirtschaft sei Sache der einzelnen Staaten, befanden sie.

Parallel zum Treffen der Finanzminister haben der britische Premierminister Gordon Brown und die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ihre Gespräche fortgesetzt. Brown erklärte, die Krise habe gelehrt, dass die Märkte zwar frei sein müßten jedoch nicht zu frei, und nicht frei von Anstand und Werten. Es müsse ein Netzwerk der Kontrolle geschaffen werden, um Risiken rechtzeitig abzufangen. International solle in Zukunft besser zusammengearbeitet werden, um eine größtmögliche Kontrolle auszuüben. Angela Merkel sagte, die Gespräche mit Brown seien produktiv gewesen. Sie sei optimistisch, dass Wege gefunden werden können, damit sich eine solche Krise nicht wiederhole. Die Treffen galten auch der Vorbereitung des G20-Gipfels am 2. April in London. Premierminister Gordon Brown wird als Gastgeber dann auch die Rolle des Moderators zukommen. Die USA hatten im Vorfeld die G20-Staaten aufgefordert, drastische Maßnahmen im Kampf gegen die Finanzkrise einzuleiten.