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Konfusion über Geiselfreilassung

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Konfusion über Geiselfreilassung

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Dem italienischen Außenministerium zufolge sind drei Geiseln der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen im Sudan wieder auf freiem Fuß.

Dennoch ist bislang unklar, ob die drei – ein Franzose, ein Italiener und eine Kanadierin – tatsächlich wieder in Freiheit sind. Am Freitag abend noch hatte auch die italienische Sektion von Ärzte ohne Grenzen erklärt, die freigelassenen Geiseln seien unterwegs nach El Fashir, der Hauptstadt von Darfur. Weder die sudanesischen Behörden noch die belgische Sektion von Ärzte ohne Grenzen, für die die drei Geiseln arbeiten, bestätigten jedoch die Freilassung. Die drei Ärzte waren am vergangenen Mittwoch 230 km westlich von El Fashir entführt worden.