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Linksruck bei Präsidentenwahl in El Salvador

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Linksruck bei Präsidentenwahl in El Salvador

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Im mittelamerikanischen El Slavador gibt es einen Machtwechsel. Der Kandidat der linken Befreiungsfront, Mauricio Funes hat die Präsidentenwahl für sich entschieden. Damit übernehmen die früheren marxistischen Rebellen die Macht in der Hauptstadt San Salvador.

Funes, ein früherer TV-Journalist, der selbst nicht in der Guerilla kämpfte, versprach, dem gespaltenen Land Frieden zu bringen. Nach Angaben der Wahlbehörde erhielt er 51 Prozent der Stimmen. An der engen Bindung an Washington will er festhalten. Gegenkandidat Rodrigo Avila kündigte eine konstruktive Oppositionsarbeit an. Erstmals seit rund 20 Jahren muss seine rechte Arena-Partei die Macht abgeben. El Salvador ist ungefähr so groß wie das deutsche Bundesland Hessen und damit der kleinste Staat Mittelamerikas. Die Mordrate ist die höchste der Welt. Funes versprach, gegen Gewalt und Armut vorzugehen. Die US-Finanzkrise hat auch El Salvador getroffen. Rund ein Viertel der Bürger lebt in den USA. Ihre Überweisungen sind eine wichtige Stütze der Wirtschaft. Funes will zudem die Landwirtschaft stärken und weniger Lebensmittel importieren.