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Wasser für die Welt

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Das 5. Weltwasserforum hat in Istanbul begonnen.

Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül begrüßte Politiker, Wissenschaftler und Wirtschaftsvertreter aus mehr als 100 Staaten am Bosporus. Sie wollen bei dem weltweit größten Expertentreffen mit etwa 20.000 Teilnehmern über den Zugang zu sauberem Wasser und die Wasserrechte beraten. Experten warnen angesichts der wachsenden Weltbevölkerung und des Klimawandels vor einer Krise der Wasserversorgung und fordern ein verstärktes Vorgehen gegen Wasserverschwendung und Missmanagement. Schon jetzt haben mehr als eine Milliarde Menschen kein sauberes Trinkwasser. Im Jahr 2075 müssen bis zu sieben Milliarden Menschen mit chronischem Wassermangel leben, so die Prognosen des Weltwasserforums. Bei Protesten gegen das Treffen setzte die Polizei Wasserwerfer und Schlagstöcke ein. Mehrere Demonstranten wurden festgenommen. Die Landwirtschaft verbraucht etwa zwei Drittel des genutzten Süßwassers der Welt, erkärte der Generalsekretär des Weltwasserforums und sieht in der bäuerlichen Produktion die größten Sparpotenziale beim Wasserverbrauch. Methoden dazu werden bei dem Forum vorgestellt, dass noch bis zum Wochenende dauert.