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GM will bei Opel-Rettung mit deutscher Bundesregierung zusammenarbeiten

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GM will bei Opel-Rettung mit deutscher Bundesregierung zusammenarbeiten

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Das Management des Opel-Mutterkonzerns General Motors hat erstmals Bereitschaft gezeigt, bei der Rettung des Autobauers mit der Bundesregierung zusammenzuarbeiten. Das sagte der deutsche Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg nach einem Treffen mit General Motors-Chef Rick Wagoner in Washington. Allerdings seien zentrale Fragen des Sanierungskonzepts weiterhin offen.

In den zentralen Fragen des Sanierungskonzeptes entscheide aber auch die US-Regierung mit. Die Bundesregierung will sich erst dann auf ihr weiteres Vorgehen festlegen, wenn die US-Regierung ihre Position klar macht. Guttenberg kommt heute mit US-Finanzminister Timothy Geithner und dem Wirtschaftsberater von Präsident Barack Obama, Larry Summers, zusammen. Opel beschäftigt in Europa rund 54.500 Mitarbeiter. Allein in den vier Werken in Deutschland stehen 30.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Zentrale Fragen für die Bundesregierung sind eine Teil-Herauslösung der 100-Prozent-Tochter Opel aus dem Mutterkonzern, damit mögliche staatliche Hilfen nicht in die USA abfließen und die Rechte an Patenten und Lizenzen. Die Bundesregierung hat sich im Gegensatz zu den Bundesländern mit Opel-Standorten wiederholt gegen eine direkte Beteiligung an dem Autobauer ausgesprochen.