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GOCE mit einem Tag Verspärung ins All gestartet

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GOCE mit einem Tag Verspärung ins All gestartet

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Mit einem Tag Verspätung ist der europäische Forschungssatellit GOCE vom russischen Weltraumbahnhof Plessezk aus ins All gestartet. Der Start war gestern wenige Sekunden vor Ablauf des Countdown verschoben worden, weil sich der Service-Turm nicht wie geplant zurückfahren liess.

GOCE ist der erste einer Reihe von Erdbeobachtungssatelliten, die in den kommenden Jahren ins All geschossen werden”, erklärt der ESA-Wissenschaftler Mark Drinkwater. “Jeder Satellit ist einem wissenschaftlichen Gebiet gewidmet – gemeinsam werden sie helfen, die verschiedenen Elemente der Erde besser zu verstehen. GOCE ist Teil des Programms “Living Planet” der europäischen Raumfahrtbehörde ESA. Von seiner Umlaufbahn in 250 Kilometern Höhe soll GOCE wichtige Daten für Ozeanographie, Geophysik und Klimaforschung liefern. Und erstmals auch die Oberflächenzirkulation der Weltmeere erfassen.