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NATO will 4000 Soldaten für Afghanistan-Wahlen

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NATO will 4000 Soldaten für Afghanistan-Wahlen

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Zur Sicherung der Präsidentenwahl in Afghanistan benötigt die NATO 4000 zusätzliche Soldaten. Das sagte NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer beim Besuch in Kabul. Zuvor hatten bereits NATO-Generäle von den Mitgliedsstaaten mehr Truppen gefordert.

Wegen der Sicherheitslage und des kalten afghanischen Winters hatte die Wahlbehörde die Abstimmung auf August verschoben. Das Mandat von Präsident Hamid Karzai endet bereits im Mai. De Hoop Scheffer sagte, die ISAF-Truppen würden alles tun, um den Tod unschuldiger Afghanen zu vermeiden. Jeder getötete Zivilist sei einer zuviel. Und er werde der erste sein, der sich entschuldigt, wenn das passiere. Die USA wollen ihr Kontigent im Laufe des Jahres um 17.000 Soldaten aufstocken. Im Moment sind in Afghanistan 62.000 ISAF-Soldaten stationiert. Deutschland hat 600, Polen 400 Soldaten zusätzlich versprochen. Genaueres wird auf dem NATO-Gipfel in zwei Wochen erwartet. Die Sicherheitslage ist gegenwärtig die angespannteste seit dem Einmarsch der NATO-Truppen 2001.